{"id":872,"date":"2023-02-07T14:00:56","date_gmt":"2023-02-07T13:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.hytrade24.com\/?p=872"},"modified":"2023-09-01T14:12:50","modified_gmt":"2023-09-01T12:12:50","slug":"wegeventil-hydraulik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wegeventil-hydraulik\/","title":{"rendered":"Wegeventil Hydraulik"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Wegeventile in der Hydraulik &#8211; Einsatzbereiche und Bauformen<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||49px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Wegeventile werden in allen Anwendungsbereichen der Hydraulik eingesetzt, sowohl in der Station\u00e4r- als auch in der Mobilhydraulik.\u00a0 Hydraulische Wegeventile sind Bauteile, die den Volumenstrom einer Druckfl\u00fcssigkeit hinsichtlich Start, Stopp, Menge und Richtung steuern. Sie stellen Rohrleitungsverbindungen her, indem sie einen oder mehrere Volumenstromwege \u00f6ffnen, sperren oder ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/magazin.hytrade24.com\/wissen\/hydraulikventile\/\">Hydraulikventile<\/a><\/strong> in Wegeventil-Ausf\u00fchrung sind ein Standardbauteil und Bestandteil fast aller hydraulischen Systeme. Ein bewegliches Stellglied wird durch Bet\u00e4tigungselemente direkt oder indirekt \u00fcber eine Vorsteuerstufe in bestimmte Stellungen (Schaltstellungen) gebracht, wodurch eine entsprechende Leitungsverbindung hergestellt wird.<\/p>\n<p>Um den unterschiedlichen Anforderungen und Einsatzbedingungen gerecht zu werden, werden Wegeventile in verschiedenen Schaltvarianten angeboten. Dabei wird durch unterschiedliche Kolbenformen eine Vielzahl von Leitungsanschl\u00fcssen erreicht, ohne dass das Geh\u00e4use ver\u00e4ndert werden muss. Die Anforderungen an unterschiedliche Volumenstr\u00f6me werden durch die Wahl unterschiedlicher Ventil-Nennweiten erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Wegeventile werden in allen Bereichen der Hydraulik eingesetzt, sowohl in der station\u00e4ren als auch in der mobilen Hydraulik.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||23px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Schaltstellungen und Anschl\u00fcsse<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||50px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Hydraulik Wegeventile haben eine Vielzahl von Anschl\u00fcssen und Schaltstellungen, die eine eindeutige Bezeichnung erfordern. Jede Schaltstellung wird durch ein Quadrat dargestellt; Pfeile und Striche innerhalb des Quadrats zeigen die Verbindung zwischen den Anschl\u00fcssen an. Je nach Anzahl der verschiedenen Schaltstellungen besteht ein Symbol aus mehreren Quadraten. Die einfachste Form eines Wegeventils hat zwei Anschl\u00fcsse und zwei Schaltstellungen. Die Wirkung der verschiedenen Schaltstellungen wird durch die Verschiebung der Schaltstellungen gegen\u00fcber den festen Leitungsanschl\u00fcssen verdeutlicht. Die Bezeichnung der Anschl\u00fcsse eines Wegeventils P, T, A, B und L erfolgt auf dem Quadrat, das sich in der Ruhe- oder Ausgangsstellung befindet.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Aufbau eines Wegeventilsysmbols<\/h3>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Aufbau-eines-Wegeventilsymbols.png&#8220; alt=&#8220;Aufbau eines Hydraulik Wegevenil Symbols&#8220; title_text=&#8220;Aufbau eines Wegeventilsymbols&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; max_height=&#8220;640px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||50px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Der Benennung Wegeventil wird die Anzahl der gesteuerten Anschl\u00fcsse und der Schaltstellungen vorangestellt, z.B. Wegeventil mit 3 gesteuerten Anschl\u00fcssen und 2 Schaltstellungen: 3\/2 &#8211; Wegeventil (Hydraulik).<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.20.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Hydraulik-Wegeschieberventile<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.20.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||25px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Die am h\u00e4ufigsten verwendete Bauart von Wegeventilen ist das Hydraulik-Wegeschieberventil.<\/p>\n<p>Bei Ventilen in L\u00e4ngsschieberbauweise sitzt im Geh\u00e4use ein Kolben, in den ringf\u00f6rmige Nuten eingedreht sind. Die L\u00e4ngsbewegung des Kolbens bewirkt, dass die im Geh\u00e4use vorhandenen Ringnuten verbunden oder getrennt werden. Dadurch wird der Fl\u00fcssigkeitsstrom gelenkt.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Wegeschieberventil-im-Schnitt.jpg&#8220; alt=&#8220;Wegeventil Hydraulik &#8211; Handsteuerventil aufgeschnitten&#8220; title_text=&#8220;Wegeschieberventil im Schnitt&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width=&#8220;65%&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Bei Schieberventilen erfolgt die Abdichtung entlang eines Spaltes zwischen dem beweglichen Kolben und dem Geh\u00e4use. Der Grad der Dichtheit h\u00e4ngt von der Spaltgr\u00f6\u00dfe, der Viskosit\u00e4t des Mediums und insbesondere von der Druckh\u00f6he ab. Bei hohen Dr\u00fccken (bis 350 bar) treten Leckverluste in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung auf, die bei der Bestimmung des Wirkungsgrades des Systems ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>4\/3-Wegeventil Hydraulik (Schieberventil) &#8211; Erkl\u00e4rung der Funktionsweise<\/h3>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Schnittdarstellung-laengsschieberventile.png&#8220; alt=&#8220;Hydraulik Wegeschieberventile &#8211; Schnittdarstellung&#8220; title_text=&#8220;Schnittdarstellung L\u00e4ngsschieberventile&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; height=&#8220;650px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||50px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Obige Abbildung zeigt die Funktionsweise eines 4\/3-Wege Schieberventils. Wenn der Kolben nach rechts geschaltet wurde (Abbildung a), wird der Durchfluss von P nach A und von B nach T ge\u00f6ffnet. Wurde der Ventilkolben nach links bet\u00e4tigt (Abbildung c), ist der Anschluss P mit B und A mit T verbunden. In diesem Beispiel wird das Schalten des Kolbens in seine Endlagen hydraulisch realisiert, d.h. die entsprechenden Kolbenseiten werden mit Steuer\u00f6l beaufschlagt. Die Mittelstellung des Kolbens wird durch die Federzentrierung erreicht. In Nullstellung sind s\u00e4mtliche Anschl\u00fcsse gegeneinander abgesperrt (Abbildung b). Obiges 4\/3-Wege <a href=\"https:\/\/magazin.hytrade24.com\/wissen\/hydraulikventile\/\">Hydraulikventil<\/a> besitzt also 4 gesteuerte Anschl\u00fcsse (A, B, P und T) und 3 Schaltstellungen (Links, Mitte, Rechts).<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2><b>Bet\u00e4tigungsarten von Wegeventilen<\/b><\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||50px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Bei direkt gesteuerten Wegeschieberventilen erfolgt die Ansteuerung des Steuerkolbens direkt durch Magnete, Pneumatik-\/Hydraulikzylinder oder durch eine mechanische Vorrichtung.<\/p>\n<p>Direkt gesteuerte Wegeventile werden in der Hydraulik in der Regel nur bis Nenngr\u00f6\u00dfe 10 (CETOP 5) ausgef\u00fchrt. Die maximale Durchflussmenge betr\u00e4gt ca. 120 l\/min. Hintergrund sind die statischen und dynamischen Kr\u00e4fte, die am Wegeschieberventil als Wirkung von Druck und Str\u00f6mung auftreten.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Elektromagnetische Bet\u00e4tigung<\/h3>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||50px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die elektromagnetische Bet\u00e4tigungsart ist am h\u00e4ufigsten zu finden. Man muss bei der Magnetbet\u00e4tigung noch zwischen Gleichspannungs- und Wechselspannungsmagneten unterscheiden. Die Hubmagnete werden in folgenden Grundausf\u00fchrungen verwendet:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">In Luft schaltender Magnet (trockener Magnet)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Gleichstrommagneten in \u00d6l schaltend (\u201cnasser\u201d Magnet, wobei der Magnetanker in \u00d6l l\u00e4uft)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wechselstrommagnet in Luft schaltend<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Wechselstrommagnet in \u00d6l schaltend<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Gleichstrommagnet hat den Vorteil, dass er bei mechanischer Verklemmung nicht durchbrennt und eine gro\u00dfe Lebensdauer aufweist. Dagegen erm\u00f6glicht der Wechselspannungsmagnet eine kurze Schaltzeit.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<span style=\"font-weight: 400;\">Bei Wegeschieberventilen werden in der heutigen Zeit \u00fcberwiegend in \u00d6l schaltende Magnete eingesetzt.<\/span><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||45px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h4>3-Kammer und 5-Kammer Wegeventile<\/h4>\n<h5>Wegeschieberventil nach dem 3-Kammer-Prinzip<\/h5>\n<p>Bei einem Wegeschieberventil nach dem 3-Kammer Prinzip werden nur die Ringkan\u00e4le P, A und B durch den Schieber abgedichtet. Die Federn st\u00fctzen sich am Magnetgeh\u00e4use ab und zentrieren den Kolben in der Nullstellung.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/4-3-wegevintil-mit-magnet.jpg&#8220; alt=&#8220;4\/3-Wege Hydraulikventil mit Magnet&#8220; title_text=&#8220;4-3-wegeventil-mit magnet&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width=&#8220;60%&#8220; custom_margin=&#8220;||45px|||&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h5>Wegeventil Hydraulik nach dem 5-Kammer-Prinzip<\/h5>\n<p>Bei dieser Ventilart ist der T-Kanal durch Stege im Geh\u00e4use auf beiden Seiten, ebenso wie P, A und B als Kammer ausgebildet. Die beiden Endr\u00e4ume sind \u00fcber eine Bohrung miteinander verbunden. Durch den Einbau einer D\u00fcse oder einer einstellbaren Drossel in diese Verbindungsbohrung kann die Schaltzeit entsprechend dem D\u00fcsendurchmesser oder der Drosselstellung beeinflusst werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Mechanische, manuelle Bet\u00e4tigung<\/h3>\n<p>Vor allem in der Mobilhydraulik ist der Handhebel das h\u00e4ufigste Bedienungselement. Die Bet\u00e4tigung erfolgt bei 2 Schaltstellungen in der Regel gegen eine R\u00fcckstellfeder (Druckfeder). Diese h\u00e4lt das Ventil in Nullstellung, solange keine Bet\u00e4tigungskraft wirkt. Besitzt das Ventil 3 Schaltstellungen, wird meist die Mittelstellung (Nullstellung) durch die Federzentrierung gehalten. Die beiden anderen Schaltstellungen werden durch die Bet\u00e4tigungskraft erreicht. Handhebelventile sind auch mit Rasten in verschiedenen Schaltstellungen erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/P81_RS_2.jpg&#8220; alt=&#8220;Hydraulikventil mit Handhebel&#8220; title_text=&#8220;P81_RS_2&#8243; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width=&#8220;50%&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||40px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Hier erfolgt die Bet\u00e4tigung eines Ventilkolbens mittels Handhebel. Dabei ist der Ventilkolben mit dem Bet\u00e4tigungsmechanismus verbunden und folgt dessen Bewegung. Im Ventil befinden sich Druckfedern, die f\u00fcr die R\u00fcckstellung des Kolbens verantwortlich sind. Das bedeutet, dass nach dem Wegfall der Bet\u00e4tigungskraft (z.B. durch Loslassen des Handhebels) der Ventilkolben wieder in die Ausgangsstellung zur\u00fcckgeschoben wird.<\/p>\n<p>Bei der Ventilvariante mit Raste wird die Schaltstellung durch die Raste fixiert, die R\u00fcckstellm\u00f6glichkeit des Kolbens durch die Zentrierfedern entf\u00e4llt. Ist eine gerastete Position erreicht, kann diese nur mittels Bet\u00e4tigung wieder ge\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Hydraulische oder pneumatische Bet\u00e4tigung<\/h3>\n<p>Bei hydraulischer Bet\u00e4tigung wirkt der hydraulische Steuerdruck \u00fcber einen Kolben direkt auf den Ventilschieber.<br \/>Bei der pneumatischen Bet\u00e4tigung wirkt der Luftdruck auf einen entsprechend abgedichteten Kolben. Dabei kann dabei Normaldruck oder Niederdruck von Logikelementen mit ein- oder mehrstufiger Verst\u00e4rkung verwendet werden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3>Vorgesteuerte Wegeschieberventile (Indirekte Bet\u00e4tigung)<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Steuerung gr\u00f6\u00dferer Volumenstr\u00f6me werden indirekt bet\u00e4tigte Wegeventile eingesetzt. Grund daf\u00fcr sind die hohen Bet\u00e4tigungskr\u00e4fte zum Verschieben des Steuerkolbens.<\/p>\n<p>Vorgesteuerte Hydraulik Wegeventile bestehen aus zwei Elementen, dem hydraulisch bet\u00e4tigten Wegeventil und einem kleinen direkt bet\u00e4tigten Wegeventil. Dieses ist normalerweise direkt elektrisch bet\u00e4tigt. Das kleine Magnetventil dient als Vorsteuerventil und hat die Aufgabe, Druckfl\u00fcssigkeit wahlweise zu einer der beiden Kolbenstrinseiten des hydraulisch bet\u00e4tigten Wegeventils zu steuern.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/vorgesteuertes-Wegeventil-schnittdarstellung.png&#8220; alt=&#8220;vorgesteuertes Hydraulik Wegeventil&#8220; title_text=&#8220;vorgesteuertes Wegeventil-schnittdarstellung&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; width=&#8220;60%&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||50px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Mit dem Schalten des Vorsteuerventils wird also das Steuersignal hydraulisch verst\u00e4rkt und der Hauptsteuerkolben verschoben. Bei der federzentrierten Ausf\u00fchrung wird der Hauptsteuerkolben durch die Federn in der Mittelstellung gehalten. In der Ausgangsstellung sind die beiden Federr\u00e4ume drucklos mit dem Tank verbunden. Dies erfolgt durch das Vorsteuerventil. Dieses wird \u00fcber die Steuerleitung mit Ster\u00f6l versorgt. Dessen Zuf\u00fchrung kann intern (Abgriff bei Druckanschluss \u201cP\u201d) oder extern (\u00fcber Anschluss \u201cX\u201d) erfolgen.<\/p>\n<p>Wird nun der Magnet des Vorsteuerventils b erregt, wird der Vorsteuerkolben nach rechts geschoben und damit beaufschlagt das Steuer\u00f6l die rechte Stirnfl\u00e4che des Hauptsteuerkolbens. Dieser wird nun gegen die Federkraft nach links bewegt und gibt den Durchfluss von P nach A und von B nach T frei.<\/p>\n<p>Wird der Magnet des Vorsteuerventils stromlos geschaltet, geht der Vorsteuerkolben wieder zur\u00fcck in die Mittelstellung und der Federraum wird entlastet. Die Feder kann nun den Kolben des Hauptventils nach rechts schieben, bis er am Federteller der Feder anliegt.\u00a0Das beim Schaltvorgang aus der Federkammer verdr\u00e4ngte Steuer\u00f6l flie\u00dft \u00fcber das Vorsteuerventil in den Kanal Y ab.\u00a0Der Schaltvorgang bei Bet\u00e4tigung des Magneten a l\u00e4uft sinngem\u00e4\u00df ab.<\/p>\n<p>Zum Schalten ist ein Mindeststeuerdruck (ca. 4 bar) notwendig. Es kann also mit dem Eigenmedium nur gesteuert werden, wenn bei P stets der Mindestdruck vorhanden ist. Eine weitere Variante f\u00fcr vorgesteuerte Wegeschieberventile ist die Ausf\u00fchrung mit Druckzentrierung.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text module_id=&#8220;#Wegeventile_Hydraulik_-_Schaltuberdeckung&#8220; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2><strong>Wegeventile Hydraulik &#8211; Schalt\u00fcberdeckung<\/strong><\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Die Schalt\u00fcberdeckung gibt Aufschluss \u00fcber die Vorg\u00e4nge w\u00e4hrend des Umschaltvorganges des Ventils. Man unterscheidet dabei positive und negative Schalt\u00fcberdeckung.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/ATOS-Schaltueberdeckung.png&#8220; alt=&#8220;Hydraulikschaltbilder Schalt\u00fcberdeckung ATOS&#8220; title_text=&#8220;ATOS-Schaltueberdeckung&#8220; align=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||50px|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Bei positiver Schalt\u00fcberdeckung (Schaltbild 1\/2) sind w\u00e4hrend des Schaltvorganges kurzfristig alle Anschlusskan\u00e4le gegeneinander abgesperrt. Beim Umschalten kommt es also zu kurzzeitigen Druckspitzen, da der Pumpenf\u00f6rderstrom \u00fcber das Druckbegrenzungsventil abflie\u00dfen muss. Druckspitzen k\u00f6nnen mit Hilfe von Hydrospeichern abgebaut werden. Der Vorteil der positiven Schalt\u00fcberdeckung ist, dass ein unter Last stehender Verbraucher beim Umschalten nicht absinken kann.<\/p>\n<p>Bei negativer Schalt\u00fcberdeckung (Schaltbild 0\/2) sind w\u00e4hrend des Schaltvorgangs kurzzeitig alle Anschlusskan\u00e4le miteinander verbunden, der Druck \u201cbricht zusammen\u201d. Dadurch werden zwar Druckspitzen verhindert, aber ein unter Last stehender Verbraucher kann beim Umschalten absinken.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text module_id=&#8220;Durchflusskennlinien&#8220; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Durchflusskennlinien<\/h2>\n<p>Die Angabe der Durchflussmenge bei einem Wegeventil Hydraulik ist erst aussagef\u00e4hig, wenn diese auf die Druckdifferenz bezogen wird. Die Druckdifferenz \u0394p ist die Differenz zwischen Ventileingangsdruck und Ventilausgangsdruck und somit ein Mass f\u00fcr den inneren Widerstand des Wegeventils. Dieser entsteht haupts\u00e4chlich durch Str\u00f6mungsverluste im Ventil.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Druckverluste-ATOS.png&#8220; alt=&#8220;Kennlinie Druckverlust ATOS Wegeventil&#8220; title_text=&#8220;Druckverluste ATOS&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Die Druckdifferenz kann in der Praxis nicht genau berechnet werden, deshalb ermitteln die Ventilhersteller die Werte empirisch f\u00fcr die einzelnen Ventilgr\u00f6\u00dfen (s. Beispiel). Die Ergebnisse werden in Form von \u0394p-Q-Kennlinien dargestellt. Dabei wird jede Verbindung der einzelnen Schaltstellungen dargestellt (z.B P-A, P-T,&#8230;).<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text module_id=&#8220;Leistungsgrenzen&#8220; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Leistungsgrenzen<\/h2>\n<p>Beim Betrieb von Hydraulik Wegeventilen im Grenzbereich, d.h. bei maximalem Druck und maximalem Volumenstrom, wirken je nach Schaltbild entsprechende St\u00f6rkr\u00e4fte auf den Ventilschieber. Diese k\u00f6nnen im ung\u00fcnstigsten Fall die verf\u00fcgbaren Bet\u00e4tigungskr\u00e4fte von Magneten und R\u00fcckstellfedern \u00fcbersteigen. In diesen F\u00e4llen m\u00fcssen Einsatzgrenzen definiert werden. Diese werden ebenfalls grafisch dargestellt:<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/hytrade24.com\/hydraulikmagazin\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Leistungsgrenzen-atos.png&#8220; alt=&#8220;Kennlinie ATOS &#8211; Leistungsgrenzen&#8220; title_text=&#8220;Leistungsgrenzen ATOS&#8220; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Wird ein Hydraulik Wegeventil mit einem zu gro\u00dfen Druck und einem zu hohen Volumenstrom ausgew\u00e4hlt, kann beim \u00dcberschreiten der Leistungsgrenze der Ventilschieber stehen bleiben, auch wenn ein Schaltbefehl erfolgt ist. Der Magnet schafft es dann nicht mehr, den Schieber zu bewegen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Wegevenile Hydraulik &#8211; Hersteller (Auswahl)<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][dvmd_table_maker tbl_row_header_count=&#8220;0&#8243; tbl_chead_cell_color=&#8220;#e7007e&#8220; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; tbl_chead_text_text_color=&#8220;#FFFFFF&#8220; tbl_chead_text_font_size=&#8220;16px&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][dvmd_table_maker_item col_content=&#8220;Name<br \/>\nBosch Rexroth<br \/>\nParker Hannifin<br \/>\nArgo Hytos<br \/>\nKladivar (Poclain)<br \/>\nATOS<br \/>\nWandfluh<br \/>\nHoyea<br \/>\nCaproni<br \/>\nYuken &#8220; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/dvmd_table_maker_item][dvmd_table_maker_item col_content=&#8220;Land<br \/>\nDeutschland<br \/>\nDeutschland \/ USA<br \/>\nDeutschland<br \/>\nSlowenien<br \/>\nItalien<br \/>\nSchweiz<br \/>\nChina<br \/>\nBulgarien<br \/>\nJapan&#8220; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/dvmd_table_maker_item][\/dvmd_table_maker][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wegeventile in der Hydraulik &#8211; Einsatzbereiche und BauformenWegeventile werden in allen Anwendungsbereichen der Hydraulik eingesetzt, sowohl in der Station\u00e4r- als auch in der Mobilhydraulik.\u00a0 Hydraulische Wegeventile sind Bauteile, die den Volumenstrom einer Druckfl\u00fcssigkeit hinsichtlich Start, Stopp, Menge und Richtung steuern. 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